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Time Is on My Side!? – 7. Febuar 2012

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(C) Charles Moser

Ein Symposion als thematische Versuchsanordnung: Es wird gesprochen, gekocht, organisiert, zugehört, gegessen, Wissen
produziert und Zeit verbraucht. Mit Christof Baitsch, Fabiana Cazzola, Jürg Halter, Christoph Kueffer, Charles Moser, Corinne Moser, Hanne- lore Paflik-Huber, Claudia Plöchinger, Jörg Wagner und anderen.

Die Zeit als Kategorie in Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst ist heute oft vor allem eines: Das harte Aufeinandertreffen von Prozess und Handlung auf Uhren, Meilensteinen, Prozessmanagement und Termindruck. Was? Wer? Wann? Wie? Und wie hiess nochmal gleich die Methode?

7. Februar 2012 – 10-22 Uhr – SÜDPOL Luzern – HSLU D&K
Anmeldung und Informationen unter armin.chodzinski(@)hslu.ch

Time Is on My Side!? – Ein Symposion zum Thema Zeit 7. Feb 2012 – Luzern

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Was sind die Parameter der Zeitlichkeit in Forschung, Wirtschaft und Kunst?
7. Februar 2012 SÜDPOL LUZERN 10-22 Uhr
Time Is on My Side!?

Alle reden vom „Raum“ und doch steht die Alltäglichkeit all zu häufig unter dem Regiment der „Zeit“. Bei allem Denken, Forschen und Handeln, spielt die zeitliche Struktur spätestens dann eine Rolle, wenn man in Prozessen, Förderungen und Funktionalitäten eingebunden ist und mit Terminen und Erwartungen hantiert. Zwischen Prozess- und Ergebnisorientierung spannt sich eine Kluft, die schwerlich in Tools des Prozessmanagements zu integrieren ist. Auch wenn die Instituionalisierung der Kunstforschung zum Beispiel das gesellschaftliche Bedürfnis nach transdisziplinärer Querdenkerei dokumentiert, steht die Praxis häufig quer zu strukturellen Logiken der Evaluation, des Berichtswesens oder auch nur der Kontierung in SAP.
Dem Überfluss des Wissens steht die Knappheit der Zeit gegenüber.
Und so sehr der Überfluss an Zeit zum gesellschaftlichen Mythos der künstlerischen, kreativen Freiheit gehört, so problematisch ist dieser Mythos bei der Akquirierung von Drittmitteln.
Das Symposion bildet den Startpunkt für ein Projekt, das sich aus der Perspektive der Kunstforschung mit dem Thema Prozessmanagement, also der strukturierten Organisation, Gestaltung und Evaluation von Forschungsprozessen, beschäftigt.
Wie geht man eigentlich mit Zeit um? Wie hält man notwendige Freiräume anschlussfähig? Und wie geht es eigentlich den Anderen damit?
Experten aus unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen nähern sich dem Begriff Zeit und zeigen ihren Umgang damit. Und gleichsam wird das Symposion selbst zu einer Versuchsanordnung zum Thema: Es wird gesprochen, gekocht, organisiert, zugehört und gegessen. Einen ganzen Tag lang wird auf unterschiedlichen Ebenen Wissen produziert und Zeit verbraucht – bestimmt!

TeilnehmerInnen
Prof. Dr. Christof Baitsch, Organisationsberater, Zürich
Dr. des. Fabiana Cazzola, Kunstwissenschaftlerin, Basel
Jürg Halter, Dichter und Performancepoet, Bern
Dr. Christoph Kueffer, Biologe, Zürich
Charles Moser, Künstler, Luzern
Corinne Moser, Sozialwissenschaftlerin, Zürich
Prof. Dr. Hannelore Paflik-Huber, Kunsthistorikerin und Mathematikerin, Stuttgart
Claudia Plöchinger, Performance-Kuratorin, Hamburg
Jörg Wagner, Künstler, Giessen

Moderation
Armin Chodzinski und Julie Harboe

Ort.
SÜDPOL Luzern

7. Februar 2012
10 – 21 Uhr

Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. Februar. Sie erhalten dann genauere Informationen zu der Veranstaltung.
Gerne helfen wir Ihnen auch bei der suche nach einer Unterkunft.
Im Tagungsbeitrag von

the economist: schumpeter

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Zitat: “ARTISTS routinely deride businesspeople as money-obsessed bores. Or worse. Every time Hollywood depicts an industry, it depicts a conspiracy of knaves. Think of “Wall Street” (which damned finance), “The Constant Gardener” (drug firms), “Super Size Me” (fast food), “The Social Network” (Facebook) or “The Player” (Hollywood itself). Artistic critiques of business are sometimes precise and well-targeted, as in Lucy Prebble’s play “Enron”.”
mehr lesen unter: the economist

austin/devin

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2003 sorgten der Professor der Harvard Business School Rob Austin und der Theaterdramaturg Lee Devin für einiges aufsehen mit ihrem Buch: Artful Making – What Managers Need to Know About Artists Work.
Im Juni 2009 haben beide ein Arbeitspapier erstellt, dass den damals beschriebenen Gedanken erweitert: It Is Okay for Artists to Make Money… No, Really, It’s Okay.
Austin/Devin formulieren in diesem Text, die Notwendigkeit, ein sorgfältigeres und weniger emotionales Gespräch über die Spannungen zwischen Kunst und Wirtschaft zu führen. Die allgemeine Abneigung gegen Wirtschaft, die unter Künstlern üblich sei, müsse überwunden werde. Dazu fordern sie bessere Theorien darüber zu entwickeln, wie Kunst und Wirtschaft gemeinsam agieren können.
Ein gutes Gespräch fände dann statt, wenn Kunst und Wirtschaft in einem produktiven Spannungsverhältnis zueinander stehen, in dem weder Künstler noch Manager die Vorherrschaft haben.

Der englische Text steht zum freien Download bereit: hier

ausschreibung bronnbacher stipendium

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Von dem Bronnbacher Stipendium war in diesem Blog bereits die Rede. Nun kursiert die Ausschreibung für den 8. Jahrgang an der Universität Mannheim, auf den folgendermaßen hingewiesen wird. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar:

“Kunst und Kultur sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Für ihre Wahrung und Weiterentwicklung ist kulturelle Kompetenz bei Entscheidungsträgern in Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbar.
Aus dieser Überzeugung heraus hat der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI zusammen mit der Universität Mannheim das Bronnbacher Stipendium ins Leben gerufen. Ziel ist es, bei den Stipendiaten Begeisterung für Kunst und Kultur zu wecken und diese dabei zu unterstützen, ein Verständnis für künstlerische Prozesse zu entwickeln. Durch den Zugang zu kreativen Prozessen und Problemlösungen wird ein Bewusstsein für Kunst und Kultur geschaffen sowie Fähigkeiten erworben, welche kulturelle wie kreative Kompetenz stärken und auch im zukünftigen Berufsleben genutzt werden können.”

severin wendeler

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Eigentlich scheint Severin&Wendeler eine Agentur für Fotografen zu sein. Ausgewählte, internationale Größen der angewandten Fotografie versammeln sich auf der Webseite und positionieren das Porfolio in einem qualitativ hochwertigen Segment. Interessant für diesen Kontext ist allerdings die Tatsache, das Severin&Wendeler neben der Agenturtätigkeit auch die künstlerische Fotografie protektioniert und entwickelt. In einer Art Mischform zwischen Galerie und Agentur öffnet das Unternhemen sein eigenes Portfolio im Sinne eines Bekenntnisses zur Fotografie in ihren vielfältigen Segmenten und Erscheinungsformen. Alle Postionen werden in der gleichen Ernsthaftigkeit auf der Webseite verhandelt und so entwickelt sich vielleicht perspektivisch eine Unternehmensform, die zwischen kultureller Praxis und kommerziellem Auftrag eine Maklerfunktion im Medium der Fotografie einnimmt. Ein Unternehmen auf der Watchlist des Forschungsprojektes.

story dealer berlin

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Es ist ein eher zufälliges Fundstück aus der Mitte der 90er Jahre. Eine scheinbare Buspanne als Incentive für Manager an der polnischen Grenze in Kooperation mit einem Aktionskünstler. Der Focus schreibt fast euphorisch von der Verschiebung und Konstruktion der Realität. Die Homepage der Berliner Story Dealer exitiert heute noch. Wie vital das Unternehmen noch ist wird herauszufinden sein, dennoch kann man sich das anschauen und sich wundern. Es gibt auch eine Reihe DVD zu erwerben…

…nun aber los!

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Art in Company – Kunst und Wirtschaft – es steht an, den Stand der Auseinandersetzung zu formulieren! Die Forschung an der Kunst und an der Wirtschaft schaffte es nicht die versprochene große Anzahl von Praxispartnern zu generieren, produzierte aber sehr wohl einen veränderten oder besser genaueren Blick auf den Gegenstand. Dieser Gegenstand wird nun in den nächsten Wochen in einer Publikation zusammengefasst werden und hoffentlich bald erscheinen. Das Schreiben beginnt.

motivation und geld

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Wie bereits von Tom Peters mit dem Vevre des Business Consultant gehört, geht es in diesem wunderbaren Film um die Frage der Motivation: Was motiviert uns Dinge zu tun? Diese Frage nach der Motivation ist eines der zentralen Bindeglieder zwischen Kunst und Wirtschaft, scheint es doch so als habe Kunst dieses Problem einfach mal nicht. Die intrinsiche Verfasstheit der kulturellen Produktion ist das Sehnsuchtsobjekt der Wirtschaft jenseit der Innovation. Was motiviert uns also?

die fabrikanten

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Die Fabrikanten passen auch in diesen Kontext: Ihr Unternehmenskonzept könnte man vielleicht als eine Suche nach Anwendung verstehen, nach Anwendungen künstlerischer Strategien und Konzepte. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten, Unternehmen und Versuchen feiern die Fabrikanten dieses Jahr ihr 20jähriges Bestehen und zeigen sich also beständig zwischen Design, Kunst, Unternehmen und Kommunikations-Agentur. Hier ein Glückwunsch und der Verweis auf die Jubiläumspublikation.
Auf Ihrer Homepage liest man unter dem Reiter Verbindung fokgendes, das den Kosmos weit und interessant aufspannt: “Zu unseren Netzwerk- und Kooperationspartnern zählen der Performancekünstler und -theoretiker Boris Nieslony und das von ihm initiierte Netzwerk ASA (Art Service Association), das Künstlerpaar Gustav Deutsch und Hanna Schimek (D&S), der Designer Christoph Fürst und der Künstler Hans Kropshofer mit dem von ihm mitgegründeten Raum für erweiterten Kunst- und Theorieaustausch transpublic. Ein langjähriger Partner und Co-Fabrikant ist der Stadtsoziologe Peter Arlt. Im Bereich Webdesign arbeiten wir seit langem mit Robert Hübner von Superreload zusammen. Ein bei Fabrikanten-Festivitäten als Freund und DJ gern gesehener Gast ist John Tylo von der Backwood Association.”

artists in industry

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“Artists are often inspired by new environments and by exposure to different social and economic contexts. Their presence even on a temporary basis within industry and research contexts can have an inspirational effect enabling exchange of valuable knowledge and skills between people and over the long term between different sectors of society.
The interact website reflects on a programme of artists placements between 2005 and 2007 and provides a platform for artists and hosts to share best practice, publish guidelines and develop case studies to provide others with tools for future placement opportunites.”

Die Homepage finden Sie hier: artists in industry

barbara steveni

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Barbara Steveni founded the Artists Placement Group 1966 together her husband John Latham. Its purpose was to place artists in government, commercial and industrial organisations.
Barbara Steveni‘s walk takes us to Southwark Townhall as she talks about her lifes work and recalls the APG commissioned work with John McTernan who was Director of Political Operations and the strategy of injecting change into Southwarks educational policy.
APG emerged from the idea that artists are a human resource underused by society. Artists are isolated from the public by the gallery system, and in the ghetto of the art world are shielded from the mundane realities of industry, commerce and government.
The idea was that artists, designated Incidental Persons by Latham, would bring completely alternative ways of seeing and thinking to bear on the organisations they were placed in.

wzb: kulturelle quellen von neuheit

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Am Wissenschafts Zentrum Berlin gilt ein Schwerpunkt des Forschungsvorhabens:”Kulturelle Quellen von Neuheit” der Kunst bzw. den “Künstlerischen Wirkungen auf Neuheit”. Um über die Arbeit des WZB auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt es sich gelegentlich die Research Reports zu verfolgen, die auf der Homepage zum Download bereit gestellt werden.

dancia purg

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“Professor Danica Purg is the founding and current President of the IEDC-Bled School of Management, Slovenia, and the founding President of the Central and East European Management Development Association (CEEMAN), which has 170 members from 42 countries and whose aim is to enhance management development in Central and Eastern Europe. She is also chairperson and director of the European Leadership Centre (ELC), established with the aim of assessing and promoting European leadership through the organization of forums, workshops and research.
Dr. Purg is professor of leadership and effective management at the IEDC-Bled School of Management. Her special field of interest is looking for inspirations for managers from art and other professions. She has authored and co-authored several books and numerous articles on technological and organizational change, comparative HRM practices, team building, economic reforms and management development in Central and Eastern Europe (published in Slovenia, the Netherlands, Germany, Japan, Russia, the UK, and the US).”
In 2010 she wrote an interesting Paper titeled: “Arts-Based Leadership Development at the IEDC-Bled School
of Management”

timothy speed

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Die Homepage lädt zum flanieren ein und löst die Erwartung der Selbstbeschreibung durchaus ein. Dort heisst es: “Der britisch-österreichische, in Berlin und der Welt lebende Künstler und interdisziplinär arbeitende Kreative Timothy Speed erarbeitet seit über 15 Jahren neue und spannende Zukunftsthemen im Kontext mit Feldern wie Entrepreneurship, Menschheitsentwicklung, Arbeitswelt, Marketing, Werbung, Unternehmenskultur oder Innovation. Dabei löst er die klassiche Rolle des Künstlers auf und wird mal zum Werber, Manager, Coach, Arbeiter oder Unternehmer, um von Innen heraus neue Ideen zu entwickeln. (…)
Durch die bewusste Begegnung zwischen Künstler und Unternehmer entstehen neue Konzepte und Synergien. Speed sieht diese direkte Zusammenarbeit als Zeichen eines Paradigmenwechsels, vom rein industriell-kommerziellen Weltbild, welches überwiegend von der Logik der Maschinen geprägt ist, hin zu einer Ausrichtung nach dem was den Fortschritt des Menschen in seiner ganzen Breite fördert und somit neue Wertschöpfungswelten erschließt.”

moritz suter: der unternehmer ist ein künstler.

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In dem gerade erschienenen Buch des Soziologen Ueli Mäder “Wie Reiche denken und lenken – Reichtum in der Schweiz: Geschichten, Fakten, Gespräche” findet man auf den Seiten 192 ff ein Gespräch mit dem ehem. CEO der Swissair, Leiter und Gründer der Crossair und Piloten Moritz Suter. Zitat aus dem Gespräch:
Seite 199: “Ich habe meinem Vater gesagt, dass auch er als Komponist einen Dirigenten braucht, der sein Stück aufführt. Dirigenten sind Manager und Komponisten sind Unternehmer. Der Unternehmer ist ein Künstler. Ich wäre nie in der Lage gewesen, eine Firma als Manager zu führen, dafür bin ich viel zu kreativ. (…) Ich bin eigentlich kein typischer Pilot. Ich war nie technikbegeistert. Für mich war Saint-Exupéry das Vorbild. Ich war ein Abenteurer. Wichtig ist aber, dass man den Weg zu sich irgendwann findet.”

…genau so ist es!

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In der Tat ist es so, das Energiesparen keine Kunst ist, Kunst ist die Verdichtung, die Herstellung und vor allem der Verbrauch von Energie und dennoch: Bei der Frage, welche Konzepte notwendig sind Energie zu sparen kann Kunst bzw. künstlerische Praxis einen Beitrag leisten, aber dies nur nebenbei…

Was heisst hier Kunst? Carl Hegemann

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Nicht das es an Material für diesen Blog gefehlt hätte. Nein. Zwischen der Dezemberausgabe von Brand Eins und dem aktuellen Kunstforum (die sich beide explizit mit Kunst und Wirtschaft beschäftigen) gäbe es genug zu berichten und zu kommentieren. Es war mir aber nicht klar was ein Beitrag sein könnte, der Präzise an den vorhergehenden anschliessen kann. Creative Society war das Stichwort. Nun war mir bei allem umherschauen aber ein Artikel entglitten, der die Diskussion um die es in dem Forschungsprojekt gehen kann auf eine besondere Weise zuspitzt. Der großartige Dramturg, Denker,… Carl Hegemann hat in der Zeitschrift Theater Heute bereits im Juni 2009 genau diesen Artikel veröffentlicht: Was heisst her Kunst? Die Kunst der Unwahrscheinlichkeit oder das Nichtkönnen können.
Dringend zur Lektüre und zur Kommentierung empfohlen!!!!

creativity – tom peters

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An der Diskussion um Kreativität kommt man in der Auseinandersetzung mit Kunst und WIrtschaft kaum vorbei. Kreativität ist ein Produktionsfaktor heißt es und unweigerlich geht es dann damit auch um Wertschöpfung. Was die Begriffe aber bedeuten, wer sie wie für sich in Anspruch nimmt, hängt ausschließlich von der jeweiligen Perspektive ab und damit wird es schwer. Wenn jetzt der Eindruck enststeht, dass hier Tom Peters in seinem Vortrag zum Kronzeugen dieser Diskussion gemacht würde, so ist das falsch und richtig gleichzeitig. Ich mag einfach den Druck und die Klarheit mit der Peters hier spricht und eine Perspektive auf Kreativität verdeutlicht.

kategorie

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Eine tragfähige Unterscheidung im Blick auf künstlerische Praxisformen in Unternehmen ist die Zeit oder besser die Dauer der jeweiligen Intervention. Wie in der klassischen Unternehmensberatung sind es unterschiedliche Vorgehensweisen und Haltungsmodelle, die sich in der Dauer ablesen lassen. So ist der Workshop, der Vortrag oder die kurzfristige Intervention immer darauf angelegt eine Perspektive zu verschieben oder Wissen zu transferieren. Die Kürze impliziert eine Funktion, ein Ziel, ein abgrenzbares und evaluierbares Ergebnis. Bei einer längerfristigen Intervention fokussiert sich automatisch der Prozess – auch auf einer nichtsprachlichen Ebene. Vorgehensweisen, Differenzen, Produktionsformen zeigen sich im Tätigsein, in der Praxis. Vielleicht können gerade in diesem Zusammenhang – über die Dauer einer Intervention – die Charakteristika oder die Projektionen auf Kunst produktiv werden und einen grundsätzlichen Unterschied zum Consulting mit Kreativmethoden markieren.